Presseberichte

Pressebericht vom 26. April 2017 des Kreisboten Landsberg

Gemeinsam - Kreisbote 26.4.2017(1)Sammersee-Festival Schondorf 2012

Bereits zum 6. Mal fand in Schondorf am Ammersee das Sammersee-Festival statt. Wie jedes Jahr geht der gesamte Erlös an gemeinnützige Organisationen.
Dieses Jahr erhalten Spielratz e.V. München – sie veranstalten integrative Kinder- und Jugendfreizeiten für sozialschwache, sowie behinderte und emigrante Menschen – und GemEinsam gemeinnütziger Verein Ammersee-West e.V. den Überschuss.
Der Verein GemEinsam freut sich sehr über den Betrag von 500,– €. Neben dem Projekt Sozialmobil kann vor allem Menschen in finanziellen Notlagen geholfen werden.

Scheckübergabe

Von links nach rechts:
Markus Schulz und Luise Renner vom Sammersee-Festival-Team und Peter Raithel von GemEinsam.
Weiter Informationen finden Sie auf: www.sammersee-festival.de und www.gemeinsam-ammersee.de

Schondorfer sind Nutznießer des Sozialmobils
Gemeinderat unterstützt Verein Gemeinsam mit 3.000 Euro im Jahr 2011.

Schondorf – Kurt Bergmaier (FW) übernahm in seiner Funktion als stellvertretenderBürgermeister die Leitung der jüngsten Gemeinderatssitzung in Schondorf. Bürgermeister Peter Wittmaack befinde sich vorsorglich in einer Rehabilitationsmaßnahme, es gehe ihm gut, hieß es von offizieller Seite.
Die Gemeinde Schondorf wird künftig das Sozialmobil des Vereins „Gemeinsam“ mit 3.000 Euro im Jahr weiter unterstützen. Dies hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen. Wie aus dem Antrag hervorging, werden 41 Prozent der Fahrten von Schondorfer Bürgerinnen und Bürgern in Anspruch genommen. Schondorf ist somit der größte Nutznießer des Fahrdienstes, den der Verein im Juli 2009 ins Leben gerufen und damit seinerzeit auch einen Vollzeit- Arbeitsplatz geschaffen hat. Der 57- jährige frühere Langzeitarbeitslose Reinhard Rohloff übt seither diese Tätigkeit aus. Bislang wurde der Arbeitsplatz von der Arbeitsagentur bezuschusst,doch diese Förderung läuft im Juli 2012 aus. Anfangs belief sich die Förderung auf 75 Prozent. Inzwischen werden nur noch 30 Prozent der jährlichen Personalkosten in Höhe von rund 30.000 Euro übernommen. „Wir müssen froh sein, dass es den Verein gibt“, erklärte Marlene Orban (SPD). Rudi Hoffmann (Grüne) wollte einen Schritt weiter gehen und den Betrag erhöhen: „Wir als größter Nutznießer können noch mehr dazu beitragen. Wir geben anderen Vereinen so viel Geld, da sind 3.000 Euro überschaubar“. „Es sind konkret 3.000 Euro beantragt, entsprechende künftige Anträge können wir ja wohlwollend prüfen“, entgegnete Andreas Dhom (FW) dem Vorschlag. Sollte es nicht gelingen, den Arbeitsplatz über die Förderzeit hinaus zu sichern, müssen die bis dahin gezahlten Fördergelder zurückgezahlt werden. Förderbeitrag durch Sponsoren Der Förderbetrag ist künftig nur durch Sponsoren aufzubringen. Einige wie etwa die Firmen Biallo & Team, die Karwendelwerke Exquisa, Lotto Schumann und Schubert International, die
Stiftung „Gemeinsam“ sowie die Gemeinden Greifenberg, Eching und Dießen haben sich bereits gefunden. Der Verein freut sich über weitere Sponsoren und Spender, die sich an den Kosten zur Erhaltung des Fahrdienstes beteiligen. Tische und Stühle für Garten des Jugendhauses Das Jugendhaus hat im Frühjahr seinen Betrieb unter der Leitung von Kristina Krone aufgenommen und erfreut sich seither zunehmender Beliebtheit. Wie in der Planung bereits vorgesehen soll ein Holzsteg, der im Osten und Norden um das Gebäude herumläuft, Platz für ein paar Tische und Stühle unter freiem Himmel bieten. Die Firma Fichtl aus Hechenwang erhielt für rund 5.200 Euro den Zuschlag. „Ich fände es gut, wenn das ganze noch überdacht werden würde“, lautete die Anregung von Helga Gall (Grüne). Das Gremium entschied in diesem Punkt aber zunächst das Nutzerverhalten abzuwarten und eine mögliche Überdachung zu einem späteren Zeitpunkt ins Auge zu fassen. Geld der Sparkassenstiftung für Vereine Die Stiftung der Sparkasse unterstützt die Gemeinde mit einem Euro pro Einwohner, also rund 4.000 Euro jährlich, wobei die Gemeinde über die Vergabe der Gelder zum Wohle der Gemeinschaft entscheiden kann. Einstimmig folgte der Gemeinderat dem Vorschlag
von Bürgermeister Peter Wittmaack (SPD), das Geld in diesem Jahr dem Schützenverein, Ruderclub und Jugendhaus zukommen zu lassen. dyb

GEMEINSAM zeigt soziale Stärke

Ab 1. Juli 2009 wird aus einem 1-Euro-Job eine Festanstellung

Mit Hilfe des Arbeitsamtes und den Gemeinden Schondorf, Greifenberg und Eching ist es dem Verein Gemeinsam – Gemeinnütziger Verein Ammersee West e.V. gelungen, aus einem 1-Euro-Job eine Festanstellung zu schaffen. Herr Reinhard Rohloff – der Fahrer des Sozialmobils – wurde fest übernommen.

Das Sozialmobil ist abrufbar für hilfsbedürftige Menschen, die Fahrten zum Arzt, Krankenhaus, Einkaufen, usw. benötigen. Abhängig von den jeweiligen finanziellen Möglichkeiten, wird die Inanspruchnahme des Sozialmobils teilweise durch Beiträge der Fahrgäste finanziert. Das Sozialmobil ist Montag bis Freitag von 8 – 17 Uhr unter der Telefon-Nummer 0170 – 896 13 02 erreichbar.

Durch die Werbung auf dem Auto von verschiedenen Firmen in Utting, wie das Auto-Schweiger und Schubert-International, sowie in Schondorf seitens der Metzgerei Gall, dem Modehaus Dillinger, dem Cafe Huber und der Lottoannahmestelle Schumann, wird ein weiterer Teil der laufenden Unkosten finanziert.

Wer das Projekt insgesamt fördern möchte, kann dies mit einer Spende auf das Konto 155 598 bei der Sparkasse Schondorf, Bankleitzahl 700 520 60 gerne tun. Eine Spendenquittung wird unverzüglich ausgestellt.

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Peter Raithel (links) und Reinhard Rohloff

Pressebericht Ammerseekurier 30. April 2010 über Mitgliederversammlung

SCHONDORF.– Kontinuierlich wird es im Verein Gemeinsam – Gemeinnütziger Verein Ammersee West e.V. – weitergehen, denn an der Spitze hat sich nichts geändert. Der gesamte Vereinsvorstand hatte sich bei der jüngsten Mitgliederversammlung wieder zur Wahl gestellt und wurde einstimmig für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Alle Vorstandsmitglieder nehmen ihre vertrauten Aufgaben wahr. So leitet Peter Raithel weiterhin als 1. Vorsitzender die Geschicke des Vereins. Seine Stellvertretung übernimmt wie bisher Elisabeth Tietjens. Barbara Schubert ist wieder für die Finanzen zuständig und Astrid Wiener bleibt Schriftführerin des Vereins. Irmtraut Gruber betreut die Öffentlichkeitsarbeit und Verena Rumberg, Andres Böttcher und Elisabeth Tietjens kümmern sich um die Kinder- und Ferienbetreuung. Da die Sanierungsarbeiten des Schondorfer Rathauses noch andauern, traf sich der Verein zur Jahreshauptversammlung ausnahmsweise in der Sportgaststätte.
Nachdem die Mitgliederzahlen in den vergangenen drei Jahren stetig gestiegen sind, haben sie sich 2009 im Vergleich zum Vorjahr nur unwesentlich erhöht. Neuanmeldungen (31) und Kündigungen (29) hielten sich in etwa die Waage. Während die Zahl der Mitglieder zum Jahresende noch 241 betrug, ist sie aktuell bereits auf 254 gestiegen. Insbesondere im Kinderpark nutzen viele Eltern die Gebührenvorteil als Mitglied, doch leider werde diese Mitgliedschaft häufig gekündigt, sobald die Kinder dann in den Kindergarten gehen, berichtete Raithel. Deshalb werde der Verein in Kürze über ein anderes Gebührenmodell nachdenken. Das Spendenaufkommen betrug 7.215 Euro, dem standen Ausgaben für die Einzelfallhilfe in Höhe von 7.600 Euro gegenüber. Insgesamt schloss das Vereinsjahr mit einem Guthaben von rund 7.000 Euro ab. Peter Raithel dankte ausdrücklich allen Sponsoren. Als größere finanzielle Entscheidung für das Jahr 2010 steht das Sozialmobil auf dem Plan, denn nach drei Jahren läuft der Leasingvertrag ab.
Highlight des Jahres 2009 war die Umwandlung eines Ein-Euro-Jobs in eine Festanstellung. Denn mit Hilfe des Arbeitsamtes und der Gemeinden Schondorf, Greifenberg und Eching konnte der Verein den Fahrer des Sozialmobils, Reinhard Rohloff, zum 1. Juli 2009 fest übernehmen. Zuvor hatte sich der Verein mit der Bitte um einen Zuschuss von 50 Cent pro Einwohner an verschiedene Gemeinden gewandt. Utting lehnte aufgrund der hohen Investitionen für das Bürgerhaus als einzige Gemeinde ab. „Ich finde es gut, wenn es viele gemeindeübergreifende Projekte gibt“, sagte Peter Raithel. Dabei könnte nicht immer jeder Beteiligte entsprechend seinem finanziellen Anteil die dazugehörige Gegenleistung bekommen, wichtig sei, dass die gesamte Region von den Aktivitäten profitiere, setzte Raithel fort. Mit etwa 2.000 Fahrten bei 63.000 Kilometern, darunter viele Arztbesuche, war das Sozialmobil 2009 gut ausgebucht. Aber es gab auch weitere Strecken zu überwinden wie etwa nach Heidelberg, berichtete Rohloff. In seiner Freizeit gibt Reinhard Rohloff ehrenamtlich Computerkurse für Hartz 4 Empfänger. Außerdem baut er ausrangierte PCs um und rüstet sie auf, um sie an Arbeitslose zu verteilen. Deshalb ist er auch immer ein dankbarer Abnehmer für Computer und sonstiges Zubehör, Festplatten werden gegebenenfalls sogar vor Ort gelöscht.

Vermittlung von Babysittern
Im Bereich der Jugendarbeit vermittelt der Verein auch Babysitter (einmalige Gebühr 15 Euro) und Tagesmütter (60 Euro einmalig), wobei die Nachfrage häufig das Angebot übersteigt. Insgesamt 100 Tagesmütter konnten im vergangenen Jahr erfolgreich vermittelt werden. Aus dem Kinderpark berichtete Verena Rumberg, dass momentan alle Gruppen voll besetzt sind, obwohl Kindergärten inzwischen auch Kinder unter 3 Jahren aufnehmen. Der Kinderpark in Windach und Greifenberg bietet Kindern unter 3 Jahren an zwei Vormittagen (Montag und Donnerstag) die Möglichkeit, erste Gruppenerfahrungen zu sammeln. In Utting kann sogar an 4 Vormittagen jeweils von 9 bis 12 Uhr gebastelt, gesungen und gespielt werden. Der Ferientreff wurde vor zwei Jahren aufgelöst, da nun die Gemeinde Schondorf im Rahmen ihres Schulhortes die Ferienbetreuung von Schulkindern übernommen hat, berichtete anschleißend Elisabeth Tiejens.
Sollte in den Sommerferien 2010 Betreuungsbedarf für Grundschulkinder bestehen, wird der Verein voraussichtlich für einen Teil der Zeit, in der der Schulhort geschlossen ist, ein Programm anbieten. Ansonsten sponsert der Verein die Halbtagsstelle des Jugendleiters Felix Rexer, der im Rahmen der evangelischen Kirche für die Region Ammersee-Westufer im Oktober das Jugendleiterprojekt startete, jährlich mit 1.000 Euro.
Ingrid Sämmer, Leiterin der Dießener Tafel, ist der Einladung gern gefolgt, um den Vereinsmitgliedern von ihrer dreijährigen Erfahrung aus dem Tafelprojekt zu berichten. In den Räumlichkeiten der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Dießen werden jeden Mittwoch ab 14 Uhr Lebensmittel an Bedürftige verteilt. Diese sind zuvor von inzwischen 46 ehrenamtlichen Mitarbeitern aus den umliegenden Gemeinden wie etwa Greifenberg, Schondorf, Utting und Riederau mit dem eigenen PKW und auf eigene Kosten abgeholt, sortiert und in die Regale geräumt worden. „Alle machen mit“, lobte Sämmer das Engagement aus der Geschäftswelt. „Wir haben immer genug da“, fügt sie hinzu.
Für den Fall, dass es mal ein Überangebot eines bestimmten Artikels gibt, stehen die Tafelgruppen in der Umgebung in engem Kontakt und tauschen auch schon mal was aus. Das Warenangebot der Tafel steht dem Angebot im Supermarkt in nichts nach und die Kunden, wie etwa alleinerziehende Mütter oder ältere Ehepaare, können sich zunehmend über Bio-Produkte freuen. In diskreten Einzelgesprächen und unter Achtung des Datenschutzes klärt Ingrid Sämmer beim ersten Besuch den Bedarf ab. Während in der Anfangszeit etwa 25 Kunden regelmäßig kamen, ist die Zahl inzwischen auf 90 angestiegen. Die Zahl der Bedürftigen schätzt Sämmer aber noch höher ein, denn immer noch scheuen sich Bedürftige aus Scham zur Tafel zu kommen, weiß Sämmer zu berichten. Bundesweit gibt es inzwischen etwa 850 Tafelprojekte. Peter Raithel überreichte Ingrid Sämmer am Ende ihrer Ausführungen 800 Euro für die Dießener Tafel.

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Das Sozialmobil ist abrufbar für hilfsbedürftige Menschen, die Fahrten zum Arzt, Krankenhaus, Einkaufen und vieles mehr benötigen. Das Sozialmobil ist Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 0170 – 896 13 02 erreichbar.
Wer das Projekt insgesamt fördern möchte, kann dies auch mit einer Spende auf das Konto 155 598 bei der Sparkasse Schondorf, Bankleitzahl 700 520 60 tun.
Eine Spendenquittung wird ausgestellt. Weitere Informationen gibt es auch in Internet unter: www.gemeinsam-ammersee.de dyb.